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Abkürzungen in allen Branchen

Veröffentlicht am 3. Oktober 2019

Du bist auf der Suche nach einer Lehrstelle? Dann leg endlich das Handy aus der Hand, es wird dir nicht helfen. Oder etwa doch?

Es wird viel geschrieben und geklagt über die Omnipräsenz von Medien. Diverse Statistiken vermessen Jugendliche und Erwachsene in Bezug auf ihre Verweildauer in den sozialen Medien. Natürlich wird mich ein lustiges Katzenvideo kaum zur gewünschten Schnupperlehre führen, aber die Unternehmen setzen je länger desto mehr auf Onlinekanäle; und dies insbesondere bei der Rekrutierung ihrer Nachwuchskräfte.

Studien zeigen, dass Facebook die Printmedien oder auch das Radio in Bezug auf Werbewirksamkeit hinter sich gelassen hat. So geben 24% der Internetnutzer an, schon mal ein Produkt gekauft zu haben, das über Facebook beworben wurde. Im Falle der Printmedien sind es 22%, beim Radio nur noch 14%.

Was hat das jetzt mit deiner Lehrerstellensuche zu tun? Ganz einfach: 14% aller Lehrstellen in der Schweiz bleiben unbesetzt. Die Unternehmen suchen in diesen Fällen schlicht vergeblich nach Nachwuchskräften, obwohl sie gerne Lernende ausbilden würden. Ein Jugendlicher schreibt heute im Schnitt 8 bis 9 Bewerbungen und kennt gerade mal 1 bis 3 Lehrberufe!  von 318, wie ich an der Berufsmesse gelernt habe. Und das heisst: Werben ist angesagt.

Am Seminar zum Thema Lehrstellenmarketing 4.0 lerne ich zusammen mit diversen Berufsbildnern aus Industrie und Wirtschaft, welche Kanäle wirksam sind. So wird Facebook und LinkedIn primär als Kommunikationsmittel zur Ansprache von Eltern und Lehrpersonen empfohlen, während mit Instagram oder TikTok über kurze Videos direkt Schüler*innen angesprochen werden. So erzählt vielleicht ein Maurerlehrling wie eine Woche bei ihm im Betrieb abläuft, filmt mit dem Handy stolz seine ersten Werke. Kein Hochglanz, kein Hollywood, keine professionelle Kameraführung, aber ganz viel Nähe und Einblicke in die grosse weite Welt der Berufe. Wo es für jeden und jede etwas gibt. Man muss es nur entdecken…

 

 

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