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Ein grösserer Industriebetrieb reorganisiert und
muss sich von einer bewährten Mitarbeiterin trennen, da Frau M. nicht mehr
ihren Fähigkeiten und Neigungen entsprechend eingesetzt werden kann.
Sie wird für die Dauer der verbleibenden Arbeitszeit freigestellt. Im Rahmen der Austrittsvereinbarung bietet das
Unternehmen Frau M. eine Outplacementberatung an.
Ziel der Beratung ist es, Frau M. von der
beruflichen Neuorientierung bis zur
Stellensuche zu begleiten. Eine ausführliche Eignungsabklärung gibt
Aufschluss über realisierbare Berufsziele. Als externe
Vertrauensperson unterstützt sie der Berater bei Krisen und
Rückschlägen, indem er mit Frau M. zum Beispiel auch über die
Gestaltung ihrer Tagesstruktur spricht. In mehreren Gesprächen
erstellen sie ein Stärkenprofil und legen die möglichen Funktionen
und Berufsfelder fest. Sie verarbeiten Informationen über Berufe und
mögliche Weiterbildungen und planen die konkreten Schritte. Der
Berater fasst die Ergebnisse in einem Beratungsbericht zusammen.
Als Coach begleitet der Berater Frau M. bei den Bewerbungen,
bereitet sie auf
Vorstellungsgespräche vor, unterstützt sie nach Absagen und
motiviert sie für die nächsten Aktivitäten.
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