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Wie versprochen schreibe ich hier kurz auf, was ich im
Laufe Ihrer Beratung so alles erfahren habe.
Eine Mitschülerin hatte mich auf die Beratung beim
S&B Institut aufmerksam gemacht. Genau wie ich damals, hatte sie
vorher nicht gewusst, was sie nach dem Gymiabschluss machen wollte.
Ich bin jetzt im sechsten Jahr an der Mittelschule. Es
gefällt mir, ich bin in einer guten Klasse und das Lernen macht mir
immer noch Spass. Dennoch stellte sich natürlich die Frage, wie es
nach meiner Maturaprüfung weitergehen soll: Studieren oder nach Alternativen
suchen?
Vor der Beratung wusste ich wenig über
die Angebote, die es rund ums Studieren oder den beruflichen Einstieg
gibt. Dagegen wusste ich ganz genau, was ich nicht machen wollte. Ich
wollte unter keinen Umständen eine
naturwissenschaftlich-mathematische Richtung einschlagen oder im
Banken- oder Wirtschaftssektor arbeiten. Alle aus meiner Familie
sind irgendwie in diesem Sektor tätig und ich wollte etwas ganz
anderes, wusste aber überhaupt nicht was.
Als Kind wollte ich immer Lehrerin werden. Inzwischen
war ich aber von diesem Traumberuf nicht mehr überzeugt.
Die
Arbeit mit Menschen ist mir wichtig und ich dachte, eine beratende Tätigkeit
wäre etwas für mich, jedoch weder im sozialen, noch
medizinischen Bereich. Daneben dachte ich, es würde mich vielleicht
auch etwas Gestalterisches interessieren.
Heute, zwei Monate später, stehe ich an einem ganz
anderen Punkt als damals. Ich habe in der Beratung herausgefunden,
dass mir der Wirtschaftsbereich, trotz meiner anfänglichen Ablehnung,
sehr wohl liegt. Ich hatte mir darunter immer etwas sehr einseitiges
vorgestellt. Heute weiss ich, dass es anders ist. So werde ich
nach meiner Matura in ein Juniorprogramm bei einem grossen
Finanzinstitut einsteigen und mich später kontinuierlich in den
Bereich der Personalarbeit verlagern. Und wer weiss, vielleicht werde
ich eines Tages selber Menschen bei der Karriereplanung unterstützen.
Die verschiedenen Beratungssitzungen,
Hausaufgaben und Testverfahren haben mir geholfen, meine Interessen
genau herauszuarbeiten. In der Reflexion während der Gespräche
haben
mich vor allem die gezielten Fragen des Beraters immer
konkreter auf die wesentlichen Punkte meiner beruflichen Identität
gebracht.
Der anschliessende Abgleich mit der Realität der Berufswelt
war vergleichsweise einfach, nachdem ich wusste, welchen Charakter
meine zukünftige Tätigkeit haben sollte. Es ging dann nur noch darum
zu schauen, welche Berufe mir eine solche Tätigkeit erlauben, wie ich
an diese herankommen kann und was ich bis dahin noch machen muss.
Für die vorletzte Sitzung musste ich einen
konkreten Plan zu drei verschiedenen Entwicklungswegen entwerfen. Ich
habe dazu Berufsleute aus der Praxis befragt, wie sie ihren
Beruf sehen und wie sie zu diesem gekommen sind.
Im letzten Gespräch erhielt ich den Beratungsbericht und sämtliche
Resultate der Tests, welche ich bei unserm
zweiten Treffen ausgefüllt hatte. Dabei konnte ich erkennen, dass ich
mit meiner Analyse goldrichtig gelegen habe, was mir heute, Wochen
danach, Auftrieb fürs Lernen auf die Maturität und das folgende
Bewerbungsverfahren fürs Juniorprogramm gibt.
Vorerst ist die Beratung abgeschlossen. Doch es
beruhigt mich, dass ich im Rahmen des Beratungspauschalangebots nach meiner Maturaprüfung,
wenn ich in die Bewerbungsphase starte, die Möglichkeit zu Coachinggesprächen
habe. Diese werde
ich bestimmt nutzen, da mir die ganze Beratung bisher sehr geholfen
hat.
Besten Dank und bis bald, S.K.
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