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Ich habe mich zur Beratung
angemeldet, weil ich arbeitslos war und eine Stelle brauchte, aber
nicht unbedingt zurück in den gleichen Tätigkeitsbereich wie vor der
Kündigung wollte. Jene Arbeit hatte mich schon länger nicht mehr
zufrieden gestellt, ich hatte aber nicht zu kündigen gewagt, da ich
fürchtete, keine neue Stelle zu finden.
Dies sind kurz meine
beruflichen Stationen: Schule, Haushaltslehrjahr, 1 Jahr
Handelsschule, Betriebsassistentin, dann 10 Jahre später zwei
Semester Buchhalterinnenausbildung. Dies war vor sieben Jahren. Meine
Stelle habe ich verloren, da die Firma massiv Stellen abbauen musste.
Damit ich meine zwei Kinder
als allein erziehende Mutter ausreichend betreuen kann, kann ich
vorläufig nur Teilzeit arbeiten. Mit der Beratung im S&B Institut
wollte ich herausfinden, welche beruflichen Möglichkeiten ich unter
diesen Voraussetzungen habe. Ich war im RAV
angemeldet, da ich aber in diese Laufbahnberatung ging, konnte ich den
Standortbestimmungskurs hinausschieben.
Die Beratung wurde auf meinen
Wunsch hin recht speditiv durchgeführt. Wir planten die Gespräche im
ein bis zwei Wochen Rhythmus. Zusammen mit meinem Berater
durchleuchteten wir meine Situation genau. Ich wurde mit meiner
beruflichen Vergangenheit konfrontiert und musste mich zuweilen auch
rechtfertigen. Das war gar nicht schlecht, denn daraus habe ich
gelernt, dass ich ohne Weiterbildung meine weiteren beruflichen Wünsche
wohl nicht realisieren kann. Bezüglich
einer grösseren Ausbildung war ich bisher eher skeptisch gewesen,
einerseits aus finanziellen Überlegungen aber auch von der Belastung
her.
Nicht ganz einfach war die
Tatsache, dass ich einerseits sofort eine Stelle suchen musste und
andererseits noch dabei war herauszufinden, welche Art von Tätigkeit
ich ausüben wollte. So bin ich zweispurig gefahren, habe mich mal auf
ähnliche Stellen, wie ich sie vorher hatte, beworben und in der
Beratung habe ich meine Zukunft zusammengezimmert.
Es zeigte sich immer
deutlicher, dass ich im Personalbereich arbeiten wollte. Ich kannte
diesen bereits, weil ich in einer früheren Stelle in der
Personaladministration mitgearbeitet hatte. Auch in den Tests und im
Gespräch mit dem Berater bestätigte es sich, dass dies der richtige
Weg für mich ist. Im Beratungsbericht konnte ich nachlesen, was alles
von meiner Persönlichkeit und Sozialkompetenz her dafür spricht.
Konkret bedeutete mein Berufswunsch, dass ich erst eine Stelle im
Personalbereich finden musste, um dann eine berufsbegleitende
Ausbildung zu absolvieren. Mein Berater hat
mich überzeugt, dass es richtig ist, diese Ausbildung zu machen,
damit ich auch in Zukunft eine gute Ausgangsposition habe.
Durch die Sicherheit, die ich
in der Beratung gefunden habe konnte ich meine Stellensuche in die gewünschte
Richtung leiten. Zusammen mit Herrn Dengler
überarbeiteten wir meinen Lebenslauf und veränderten ihn recht
stark. Ebenso lernte ich, dass heute ganz andere Bewerbungsbriefe
geschrieben werden. Ich war froh darüber, dass ihr hier genügend
Hilfe bekommen habe.
Es war nicht einfach eine
Stelle im Personalwesen zu erhalten. Immer wieder kamen Absagen, weil
ich zu wenig Erfahrung hatte in diesem Bereich, dies hat mir sehr zu
schaffen gemacht. Ich begann sogar manchmal zu überlegen, ob ich mein
neues Ziel besser aufgeben und mich wieder mit einer allgemeinen
Sekretariatstelle zufrieden geben soll.
Schlussendlich gelang es mir
aber doch, eine Stelle zu finden! Ich glaube, ich bin dran geblieben,
weil mir die Beratung die Sicherheit gegeben hat, auf dem richtigen
Weg zu sein und weil bei mir selber der Wunsch auch immer stärker
geworden ist. Nun habe ich die Chance bekommen und werde alles daran
geben, dass ich im nächsten Jahr die Ausbildung beginnen kann, um
mich zur Personalfachfrau weiterzubilden.
Herzlichen Dank für die
Unterstützung!
J.T.
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